Ein Produkt, das außerhalb und innerhalb des Körpers medizinischen Zwecken dient, benötigt eine Zulassung.
Es existieren vier unterschiedliche Risikoklassen, die die Medizinprodukte katalogisieren und ihre Einsatzgebiete definieren. Produkte, die äußerlich zum Einsatz kommen und kein hohes Risiko darstellen, gehören zur Risikoklasse I. Hier finden sich beispielsweise Verbandmaterial, Gehhilfen oder ärztliche Instrumente. Die Risikoklasse III ist die Höchste. Sie beinhaltet Medizinprodukte, die innerlich verwendet werden wie Herzkatheder, Brustimplantate oder Herzschrittmacher. Des Weiteren sind die Anwendungsdauer, Anwendungsort und Verwendung von biologischem Material ebenso Kriterien für die Zuordnung.
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